Tag 10

15.04.2014

 

 

Startort: Belorado (07:11 Uhr)  Zielort: Ages (15:15 Uhr)
Tageskilometer: 27,88 km   Kilometer insgesamt: 282,17 km
minimale Höhe: 770 m  maximale Höhe: 1160 m

 

Wetter:

bewölkt, schwül, manchmal sonnig, nachmittags ein paar Tropfen, lohnte aber nicht für die Regenjacke

So, auch heute wieder eine Entscheidung zu Gunsten der besseren Herberge. Hoffe ich zumindest.

 

 

 

Nach 24km in dem Ort angekommen, den ich als Ziel ausgewählt hatte.

Kleiner, total heruntergekommener Ort. Bestehend aus einer Kirche, einer Bar, der Herberge und vielleicht drei weiteren Häusern. Laut Reiseführer hat der Ort 18Einwohner. Circa 10 davon sind mir begegnet und waren mir auf Anhieb unsympathisch. Also beschloss ich einen Ort weiter zu gehen.

 

Hier angekommen fühle ich mich direkt viel wohler.

 

Saubere Herberge (municipal / Gemeindeherberge) mit direkt angeschlossener Bar, wo man auch das Pilgermenü bekommen kann.

 

Es hat sich also mal wieder gelohnt, ein paar Kilometer weiter zu gehen.

 

Für morgen hab ich mir dann allerdings wirklich nen kürzeren Tag vorgenommen.

Ich werde bis Burgos gehen und dort hoffentlich mittags ankommen um dann nach einer kurzen Pause einen halben Tag sightseeing in Burgos zu machen.

 

So nun aber zur heutigen Etappe.

Die ersten 12km waren gut zu laufen und ich kam ordentlich vorwärts. 

Dann hab ich mir wieder ein bocadillo de queso gegönnt um mich dann auf den Weg den Berg hinauf zu machen.

Das waren anstrengende, kräftezehrende 8km stetig und steil bergauf.

 

Oben angekommen war dann aber ein wunderschöner Kammweg den man super laufen konnte.

 

Tja und den letzten Teil kennt ihr ja schon.

 

Auf dem camino (so heißt der Jakobsweg hier) kann man übrigens nicht verletzt im Graben liegen bleiben. Wieso ich das weiß? Ganz einfach. Meine Pausen sehen folgendermaßen aus.

 

Ich suche mir eine Stelle, am liebsten im Gras, an der ich meinen Rucksack ablege. Dann lege ich mich auf den Rücken vor meinen Rucksack und platziere meinen Kopf auf dem Rucksack. Und die Krönung ist es, wenn es dann noch entsprechend eine Mauer, eine Bank, einen Stein gibt, auf die/den ich dann meine Füße legen kann. Das heißt Beine hoch.

Ich finde diese Position neben bequem auch noch super entspannend für Beine und Füße und da die mich den ganzen Tag tragen, haben sie sich eine Entspannung verdient.

 

Nunja. So liege ich also gerne am Wegesrand, manchmal an den unmöglichsten Stellen und genieße meine Pause.

Und fast immer wenn ich Pause mache werde ich gefragt, ob alles okay ist, ob es mir gut geht.

Auf dem camino kümmert man sich umeinander.

 

In diesem Sinne weiterhin 

 

Buen camino!!!!!

 

Jeden Abend ein Magnesium, ich halte mich dran und den Muskeln geht es recht gut

 

June + Regine

I hope you have a good journey at home and now you kann relaxed in Sweden in the snow

 

M.A. + J.F.

I walk further and further and so I will arrived at Burgos tomorrow. I think we don't met again. I hope you have a nice last time on the camino and then you will arrive at home with many thing from here

I wish you a bon voyage at home and for you next time on the camino everything that you want. And always think about:

 

WHATEVER   WHEREVER   SOMETHING

Gästebucheinträge

 

Andrea D.

Dienstag, 15. April 2014 11:19 Uhr

Hallo Ute!Auch ich schaue mir jeden Tag deine Berichte an und war erstaunt über die Streckenlänge am Vortag.Hut ab!Tipp:bei Muskelschmerzen denk an Magnesium!LG